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Pfarrer                                 Diakonin

Jürgen Knöbl                         Miriam Schönle


Mehr als nur Zufall

1.

Der Weltraum – unendliche Weiten, hieß es früher, immer zu Beginn einer Folge von „Star Trek“ mit Raumschiff Enterprise. Heute gibt es Teleskope, mit denen man viel genauer in den Weltraum schauen kann. Und Neues entdeckt wie vor ein paar Tagen. Nämlich neue Monde rund um den Jupiter, von der Sonne aus der fünfte und größte Planet des Sonnensystems, elfmal größer als die Erde. Gleich zwölf neue Monde haben Wissenschaftler dort entdeckt, kleinere und größere. Es sind jetzt nicht mehr 67 Monde, sondern 79, unterschiedlich groß. Alle umkreisen den Jupiter, der sich in nur zehn Stunden um die eigene Achse dreht, aber fast zwölf Jahre für einen Umlauf um die Sonne braucht.

Die US-amerikanischen Wissenschaftler, deren Teleskope in Chile standen, sind hoch zufrieden bis glücklich, den Weltraum nun besser zu kennen und immer mehr zu erahnen, wie und warum die Welt sich dreht.

Und was haben wir davon?

2.

Eigentlich nichts. Oder doch, eins vielleicht: noch mehr Ehrfurcht. Wir kleinen Menschenkinder, die eigentlich nur wie Staub sind im Weltraum, sind zugleich Staub, der sehen, hören und sich und die Welt erkennen und entdecken kann. Schon immer standen Menschen unterm Sternenhimmel und staunten (aus Psalm 8): Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?, sagten sie dann, zugleich erschrocken und erstaunt. So winzig und unbedeutend kann man sich fühlen unterm Sternenhimmel, wie ausgeliefert den unendlichen Weiten. Zugleich aber spürten Menschen, dass sie auch geborgen waren und beschützt. Du hast, sagten sie dann, den Menschen wenig niedriger gemacht als Gott.

Wir wären wirklich wie nichts im weiten All, würde sich nicht einer um uns sorgen.

3.

Das alles kann kein Zufall sein, sagten sich Menschen. Diese Weite und die Pracht, die Unendlichkeit. Sonne, Mond und Sterne; Planeten und Monde – dazu dann das Leben, Wachsen und Gedeihen auf Erden: das alles wäre zu viel Zufall. Da muss mehr sein als Zufall oder blindes Geschick. Die Himmel, deiner Finger Werk, sagten Menschen und meinten Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und dazu der Mond und die Sterne, die du bereitet hast.

Voller Ehrfurcht sagten sie das. Und immer wieder schauten sie zum Sternenzelt, in den Weltraum und staunten. Wir können den Plan nicht kennen, der hinter allem steht. Das wussten Menschen und wissen es auch heute. Wir hoffen aber, dass der, der Planeten, Monde und Sonnensysteme schaffen kann, auch auf uns achtet. Und unserer gedenkt in den unendlichen Weiten. Sich eines jeden Menschen annimmt, ihn mit Ehre und Herrlichkeit krönt – wie er uns versprochen hat.

Michael Becker

mbecker@buhv.de


Aus dem Pfarramt der Matthäusgemeinde grüßen herzlich

Pfarrer Jürgen Knöbl         Diakonin Miriam Schönle         Sekretärin Christine Maier