Glockenturm der Matthäuskirche in Sinzheim als „Leuchtturm“
Am 27. Januar dieses Jahres wurde ich beim Vorbeiradeln an der Matthäuskirche durch ein neues Leuchten überrascht. Unser Glockenturm ist zu einem „Leuchtturm“ geworden. Trotz des Regens, habe ich angehalten, um diesen neuen Anblick unserer Kirche festzuhalten.
Da Helmut Huber (Kirchendiener und Ältester bis Ende 2025) federführend zur Verwirklichung der Idee beigetragen hat, habe ich Anfang März, in einem Gespräch mit ihm, mehr über die Geschichte von der Idee zur Verwirklichung erfahren.
2024 wurde in einer Sitzung des Ältestenkreises die Idee diskutiert, den Sinzheimer Glockenturm von innen zu beleuchten. Der bis dahin dunkle Turm sollte in der Nacht ein Licht im Dunklen werden und so die Aufmerksamkeit der Vorbeifahrenden auf sich lenken. Einmal versprach man sich, dass auch nachts der Blick auf die Matthäuskirche gelenkt würde und zum anderen als Symbol für Jesu Worte: „Ich bin das Licht der Welt.“ dienen könnte.
Nachdem der Ältestenkreis mehrheitlich die Umsetzung beschlossen hatte, wurde Helmut Huber aktiv und vereinbarte mit der Firma Elektro Heeg die Beschaffung einer passenden Leuchte. Diese wurde provisorisch in den Turm gelegt und das Ergebnis wurde im Bild festgehalten, um den Oberkirchenrat von der Idee zu überzeugen. Da man die Finanzierung aus Mitteln des Förderkreises bestreiten wollte, konnte auf dem kurzen Dienstweg schnell eine Zustimmung erwirkt werden.
Von der Genehmigung Mitte 2025 bis zur Installation dauerte es aus verschiedenen Gründen länger als geplant.
Am 27. Januar 2026 konnte dann die von der Firma LED Sinzheim GmbH installierten und von der Firma Elektro Heeg zum Selbstkostenpreis gelieferten Leuchten in Betrieb genommen werden. Über Nacht werden die zwei LED-Leuchten mit einer Zeitschaltuhr ein- und ausgeschaltet und abends und morgens mit Lichtsensoren gesteuert
Zufällig wurde ich genau am Tag der Inbetriebnahme von dem beleuchteten Turm überrascht. Es gefällt mir gut und ich denke der Turm wird seiner Aufgabe gerecht werden, aber natürlich müssen wir Gemeindeglieder für eine lebendige Gemeinde sorgen.
Frank Hindorf
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